10 Meisterwerke, die Sie mit der Brussels Card entdecken können

Wussten Sie, dass es in Brüssel mehr als 100 Museen gibt? In einigen von ihnen befinden sich weltberühmte Meisterwerke von unschätzbarem Wert.

Von den flämischen Primitiven (wie Brueghel, Rubens oder Bosch) über René Magritte bis hin zu den eindrucksvollen Dinosaurierskeletten... und den Schlümpfen... Die Brüsseler Museen bergen unzählige überraschende Schätze und Meisterwerke.

In Brüssel findet man Kunst an jeder Straßenecke: Bildende Künste, Architektur, Geschichte, Kunst, Jugendstil, Symbolismus oder Comics. Mit der Brussels Card liegen Ihnen Brüssel und seine Kunstschätze zu Füßen.

Wir haben Ihnen den perfekten Parcours zusammengestellt, in dessen Verlauf Sie die 10 Meisterwerke mit der Brussels Card entdecken können.

  • 1. "Das Reich der Lichter", René Magritte

    René Magritte zählt als Gallionsfigur des belgischen Surrealismus zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Das im Magritte-Museum ausgestellte Gemälde zeigt die poetische und traumgleiche Begegnung von Tag und Nacht.

    Besichtigung: Dienstag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr. Samstag und Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr - Magritte-Museum

    1954, Inv. 6715 © Charly Herscovici, mit freundlicher Genehmigung c/o SABAM, Belgien, 2016, MRBAB, Foto: J. Geleyns / Ro scan

  • 2.  "Die Volkszählung zu Bethlehem", Pieter Brueghel der *Ältere

    Diese weltberühmte Alltagsszene findet man in unzähligen Kunstbüchern wieder! Die verschneite Brabantiner Landschaft erinnert an Josefs und Marias biblische Ankunft in Bethlehem vor der Volkszählung. Brueghel wagte als Wegbereiter den Bruch mit der religiösen Tradition der Renaissance. Sein Sinn für Details ist atemberaubend.

    Besichtigung: Dienstag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr. Samstag und Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr - Museum für alte Kunst

    1566, Inv. 3637 © MRBAB, Foto: J. Geleyns / Ro scan

  • 3. "Der Tod des Marat", Jacques-Louis David

    Wussten Sie, dass dieses Kunstwerk, das bereits mehr als 200 Jahre alte ist, als DAS erste Gemälde der Geschichte der modernen Kunst gilt?

    Mit seiner modernen Thematik, seiner Technik und seinem Gesamtkontext erwies Jacques-Louis David dem berühmten französischen Politiker, Journalisten und Revolutionär Marat, der 1793 ermordet wurde, eine Hommage.

    Besichtigung: Dienstag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr. Samstag und Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr – Musée Moderne (Auswahl)

    1793, Inv. 3260 © RMFAB, image: J. Geleyns / Ro scan​

  • 4. Der Chimú-Fetisch aus Tim & Struppi

    Diese außergewöhnliche Statue aus verziertem Balsaholz ist ein echtes Überbleibsel der Chimú-Kultur (eine alte Zivilisation, die von den Inkas ausgelöscht wurde). Neben seinem historischen Wert ist dieser Fetisch durch den belgischen Comic-Autoren Hergé weltberühmt geworden, da es in dem Comic-Album von Tim & Struppi "Der Arumbaya-Fetisch" eine wichtige Rolle spielt.

    Besichtigung: Dienstag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr – Musée du Cinquantenaire

    1100 – 1470, Inv. AAM 5713 © MRAH

  • 5. "Caresses", Fernand Khnopff

    Dieses rätselhafte Gemälde ist sicherlich das berühmteste Werk des belgischen Symbolisten Fernand Khnopff. Das geheimnisvolle Bildnis zeigt eine Leopardenfrau vor einer Kulisse, die an die Antike denken lässt. Dieses Traumbild, in dem die Frau sowohl als Muse als auch als Verführerin auftritt, ist eine der herausragenden Darstellungen des Symbolismus.

    Besichtigung: Dienstag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr – Samstag und Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr – Musée Fin de Siècle

    1896 © Gillion Crowet, übertragen an die Region Brüssel-Hauptstadt, 2006. Leihgabe an das MRBAB

  • 6. Die Iguanodone von Bernissart

    Diese Dinosaurierskelette zählen zu den größten internationalen paläontologischen Funden... und gemacht wurden sie in Belgien! Rund dreißig Iguanodon-Skelette wurden - im März 1878 - in einem Kohlebergwerk in Bernissart (Provinz Hennegau) gefunden. Die Sammlung können Sie in dem prächtigen Gebäude des Museums für Naturwissenschaften bewundern.

    Besichtigung: Dienstag bis Freitag 09:30 bis 17:00 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertage 10:00 bis 18:00 Uhr – Museums für Naturwissenschaften.

    © Muséum des Sciences naturelles, Th. Hubin

  • 7. Manneken-Pis

    Die kleine Statue eines kleinen Bengels - um den sich zahlreiche Legenden ranken - ist eines der Brüsseler Wahrzeichen. Sie wurde im Jahr 1619 von Jérôme Duquesnoy für die Stadt Brüssel gefertigt und wurde schon bald zu einem Symbol der Wesensart, des Widerstandsgeists und der Selbstironie der Brüsseler. Dieser vorwitzige Dreikäsehoch erleichtert sich vor Augen der Passanten (die Originalstatue wird im Brüsseler Stadtmuseum verwahrt), dabei verfügt er eine eindrucksvolle Garderobe mit mehr als 1000 Kostümen.

    Besichtigung: Dienstag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr – Musée de la Ville de Bruxelles und GardeRobe MannekenPis

    1619, Inv. B/1966/2 © Musées de la Ville de Bruxelles

  • 8. Die Geburt der Schlümpfe "Die Schlümpfe und die Zauberflöte", Peyo

    Johann und Pfiffikus sind zwei Comic-Helden, die in einer mittelalterlichen Zauberwelt leben. Im 9. Album ihres genialen Schöpfers Peyo tauchten zum ersten Mal die kleinen blauen Schlümpfe auf, die in der Folge die Welt erobern würden. Die Originalskizze der Schlümpfe finden Sie im Brüsseler Comic-Museum, das in einem wunderbaren Jugendstilgebäude aus der Feder von Victor Horta höchstpersönlich untergebracht ist.

    Besichtigung: Montag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr – Centre Belge de la Bande Dessinée

    Johan en Pirrewiet. De Fluit met Zes Smurfen, 1958 © IMPS

  • 9. Villa Empain

    Die Villa Empain ist ein eindrucksvolles Zeugnis der nicht minder eindrucksvollen architektonischen Epoche des Art-déco. Das herrlich restaurierte Gebäude ist inzwischen zu einem Ort der Kunst und des Dialogs zwischen den östlichen und westlichen Kulturen gworden, an dem immer wieder zeitgenössische Kunstwerke der Boghossian-Stiftung zu sehen sind.

    Besichtigung: Dienstag bis Freitag 11:00 bis 18:00 Uhr.

    © Georges de Kinder

  • 10. Musikinstrumentemuseum – das ehemalige Kaufhaus "Old England"

    Hier handelt es sich um eines der schönsten Beispiele der Jugendstilarchitektur in Brüssel. Das fantastische Gebäude wurde einst 1899 für das Luxuskaufhaus "Old England" erbaut. Architekt war Paul Saintenoy. Es beeindruckt mit unzähligen Details floraler Inspiration und verfügt über eine schöne Panorama-Terrasse mit Blick über die Stadt. Heute beherbergt das Gebäude das MIM (Musikinstrumentemuseum), das eine kostbare Sammlung von mehr als 1100 Musikinstrumenten aus aller Welt birgt.

    Besichtigung: Dienstag bis Freitag 09:30-17:00 Uhr. Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 10:00-17:00 Uhr - Musée des Instruments de Musique

  • Entdecken Sie diese 10 Meisterwerke (und 29 weitere) mit der Brussels Card!

    Kaufen Sie Ihre Brussels Card