Ein Sonntag im Dansaert-/ Sainte Catherine-Viertel

Ein Sonntag im Dansaert-/ Sainte Catherine-Viertel

Verbringen Sie den Sonntag im Dansaert-/ Sainte Catherine-Viertel, das zu den dynamischsten und aufregendsten Brüsseler Vierteln zählt.

Das Dansaert-/ Sainte Catherine-Viertel, das vom Grand-Place aus bequem zu Fuß erreicht werden kann, ist ein quicklebendiges Viertel mit zahlreichen charmanten Boutiquen. Entdecken Sie das Viertel von seinen schönsten Seiten: Kultur, Bars, Cafés und als krönenden Abschluss ein Jazzkonzert.

  • 9:00 Uhr: Brüssel erwacht!

    Das Viertel quillt geradezu über vor kleinen charmanten Cafés, trendigen Bars und urigen Schenken… und der Sonntagmorgen ist der ideale Zeitpunkt, um hier länger zu verweilen. Erste Sonnenstrahlen können Sie zum Beispiel auf der Terrasse der typisch Brüsseler Eckkneipe Au Laboureur tanken. Feinsinnig und trendig geht es hingegen im Mok Café zu, wo man die Kunst des Slow Coffees pflegt und die Kaffeebohnen aus aller Welt selbst auswählt und röstet.

    Ab 10:30 Uhr: Kultur in der CENTRALE for Contempory Art  

    Sonntags ist Museumstag, der hier im Dansaert-/ Sainte Catherine-Viertel vor allem der zeitgenössischen Kunst gewidmet ist. Die CENTRALE for Contempory Art, die direkt am Place Sainte-Catherine gelegen ist, zählt zu den besten Brüsseler Adressen für moderne Kunst. Zu sehen gibt es hochkarätige und avantgardistische Ausstellungen zum Thema visuelle Kunst.

    12:00 Uhr: Brunch im Café Velvet 

    Kein Sonntag ohne Brunch. Heute verschlägt es uns ins Café Velvet, wo ein leckeres Brunch – auch mit veganen Speisen – aufgetischt wird. Hier versteht man sich zudem auf Kaffee, der direkt auf Kolumbien eingeführt und vor Ort geröstet wird. Die charmante Sonnenterrasse machen das Velvet zu einer schönen Gourmet-Pause mit gesunden Produkten und gutem Kaffee.

    14:00 Uhr: Sonnetanken mit Aussicht

    Der nächste Halt führt Sie in die Nähe des Marché aux Poissons, wo es die schöne Barockkirche Eglise du Béguinage aus dem 17. Jahrhundert zu besichtigen gibt. Lassen Sie sich auf der kleinen Bank nieder und genießen Sie in der Sonne den Blick auf die Kirche. 

    15:00 Uhr: Streifzug durch die Straßen und Gassen der Stadt 

    Kehren Sie nun der Kirche den Rücken und biegen Sie in die Rue du Béguinage ein, weiter geht’s durch die Rue de Laeken in Richtung Tour Noire, wo Sie mit den Ruinen der Stadtmauer von Laeken ein interessantes Fotomotiv finden. Halten Sie die Augen offen, denn hier tun sich überall kleine Straßen mit typischen Sackgassen und verborgenen architektonischen Schätzen auf.

    16:00 Uhr: Kleine Gourmet-Pause

    Das Brunch ist schon Stunden her, höchste Zeit für eine Eispause bei Gaston. Die durch die Bank weg köstlichen Eissorten werden mit lokalen und saisonalen Zutaten zubereitet (Sahne aus den Ardennen…) und können direkt auf der Sonnenterrasse gegenüber dem Anspach-Brunnen geschleckt werden.

    17:30 Uhr: Apéro-Zeit!

    Ein paar Schritte weiter gelangen Sie zur nächsten Terrasse, die zum Viavia Café gehört. Die trendige Bar ist der perfekte Ort, um bei einem belgischen Bierchen eines der im Café vorhandenen Gesellschaftsspiele zu spielen. Wer Cocktails liebt, sollte sich in Richtung Rue Antoine Dansaert aufmachen, wo das Barbeton die Kunst des Mixologie beherrscht. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann sich im Café De Markten niederlassen, wo ein Spielplatz und eine Terrasse ein wenig Auslauf für kleine Energiebündel bieten.

    19:00 Uhr: Abendessen

    Das mit dunklem Holz eingerichtete, typisch Brüsseler Café Le Monk serviert in seinem „Spaghetti-Separé“ ausschließlich Spaghetti. Zur Auswahl stehen vier Saucen und 2 Käsesorten und natürlich gutes belgisches Bier. Wer es noch typischer mag, der findet in dem urigen Restaurant Pré Salé sein Glück, wo Miesmuscheln oder flämische Karbonade mit Fritten (Schmorfleisch-Eintopf mit Biersauce) auf den Tisch kommen.

    21 :30 Uhr: Jazz-Abend 

    Wussten Sie, dass das Saxophon von einem Belgier erfunden wurde? Kein Wunder also, dass Brüssel für seine Jazz-Bars bekannt ist. Eine der Top-Adressen ist das Roskam mit überwiegend flämischem Publikum in der Rue de Flandre. Bestellen Sie ein Pintje (so der niederländische Fachbegriff für ein Glas Bier) und lauschen Sie bis tief in die Nacht den Jazzklängen des Sonntagskonzerts (Programm auf der Website des Roskam).

    Kleiner Extratipp im Viertel: die beste Brüsseler Fischbar

    Die beste Fischbar Brüssels und gleichzeitig eine der besten Fischhandlungen der Stadt ist das Noordzee - Mer du Nord, wo man sich zum lässigen Stehimbiss mit Apéro trifft. Kosten Sie von den leckeren hausgemachten Krabbenkroketten, stoßen Sie mit einem Glas Weißwein an… und fühlen Sie sich ein ganz klein wenig wie am Meer.