Ein Tag mit Magritte im Zeichen des Surrealismus

Ein Tag mit Magritte im Zeichen des Surrealismus

Immer wieder dichtet man Brüssel und seinen Bewohnern einen gewissen Hang zum Surrealismus an… Erleben Sie einen Tag im Zeichen von Magritte und entdecken Sie, warum das so ist! 

Im gesamten Brüsseler Stadtgebiet findet man Spuren des Surrealismus, der so real erscheint und doch nur Traum- und Fantasiewelt ist. Dass der surrealistische Geist überall in der Stadt seine Spuren hinterlassen hat, ist vor allem René Magritte und seinen Künstlerfreunden zu verdanken, die diese Strömung, die die Kunstszene revolutionierte und die Gepflogenheiten auf den Kopf stellte, einst begründeten. 

Wandeln Sie auf den Spuren von René Magritte und erleben Sie einen Tag ganz im Zeichen des Brüsseler Surrealismus und seiner unzähligen Facetten. 

  • Starten Sie in der Brüsseler Gemeinde Jette in den Tag und stoßen Sie die Tür des ehemaligen Wohnhauses René Magrittes auf. Hier im Musée René Magritte erwarten Sie spannende Einblicke in den Alltag des Künstlers und seiner Frau Georgette – Muse und Liebe seines Lebens –, die hier 24 Jahre lang gemeinsam lebten. Alle Möbelstücke, alle Gegenstände, alle Bücher der Epoche sind hier an ihrem Platz. Und in der kleinen Küche verbrachte René Magritte unzählige Stunden mit seinen Surrealisten-Freunden und malte die Hälfte seines Werks. In den ehemaligen Schlafzimmern im ersten Stockwerk kann eine biographische Ausstellung rund um Magritte besichtigt werden. 

    Nach Ihrem Besuch steigen Sie in die Straßenbahn 93 (Richtung Legrand) bis zum Place Royale, um den herum sich das Brüsseler Museumsviertel erstreckt. Die Straßenbahn kommt an zahlreichen Orten vorbei, die im Leben des Malers eine wichtige Rolle spielten: Die Brüsseler Gemeinde Schaerbeek, wo seine Surrealisten-Freunde lebten, die Sankt-Marien-Kirche, wo er einst seine Georgette heiratete oder auch der Botanische Garten, wo die beiden sich kennenlernten.

    Nach diesem ereignisreichen Vormittag können Sie einen Pause in dem Café mit dem poetischen Namen La Fleur en Papier Doré (dt. die Blume aus Goldpapier) einlegen, denn dies war in den 1920er-Jahren das Hauptquartier der Brüsseler Surrealisten. Genießen Sie das besondere Ambiente und lassen Sie sich die Brüsseler Spezialitäten und die regionalen Biersorten schmecken.

    Frisch gestärkt geht es weiter in Richtung des neoklassischen Königsviertels – mit dem Magritte-Museum Musée Magritte Museum – wo Sie die weltweit größte Gemäldesammlung des Malers bewundern können. Kaum dass Sie den Fuß über die Schwelle gesetzt haben, tauchen Sie ein in die surrealistischen Welten Magrittes, vorbei an eindrucksvollen Gemälden, detailreichen Zeichnungen, fantasievollen Werbeplakaten, historischen Fotografien – und sogar eine Reihe von Vintage-Filmen des Künstlers sind zu sehen. 

    Um den Tag ausklingen zu lassen, flanieren Sie durch den Garten des Mont des Arts bis hinab ins Stadtzentrum in Richtung Bourse, um sich dort im Cirio (einem auch von Jacques Brel frequentierten Café!) niederzulassen und die hier in dieser charmanten Jugendstilbrasserie erfundene, typisch Brüsseler Spezialität „Half en Half“ (halb Weißwein, halb Prosecco) zu kosten.  

    Sie möchten mehr über René Magritte und den Surrealismus in Brüssel erfahren? Dann holen Sie sich die im Tourismus-Informationsbüro visit.brussels erhältliche kostenlose Broschüre be.magritte – be.brussels.