Belgische Schokolade kaufen in Brüssel – unsere besten Adressen...

Belgische Schokolade kaufen in Brüssel – unsere besten Adressen...

In manchen Brüsseler Stadtvierteln stößt man fast an jeder Straßenecke auf feine Chocolatierboutiquen oder überquellende Schokoladengeschäfte. Von renommierten Chocolatiers bis zu den Klassikern, von handwerklich arbeitenden Chocolatiers bis zu aufstrebenden neuen Talenten der Brüsseler Schokoladenszene – Sie haben die Qual der Wahl. Hier kommt unsere Auswahl der besten Brüsseler Schokoladengeschäften:

  •  

    Neuhaus

    Jean Neuhaus ist kein Geringerer als der Erfinder der belgischen Praline: 1912 hatte der Schweizer Apotheker italienischer Herkunft die wunderbare Eingebung, anstelle von Medikamenten gefüllte Pralinen zu konfektionieren. 1915 erfand seine Frau Louise Agostini den Ballotin dazu, eine praktische und zudem formschöne Verpackung für die edlen Pralinen! Heute bietet die Maison Neuhaus Schokolade aus natürlichen Zutaten mit Kakaobohnen aus Ecuador, die mit dem UTZ-Gütesiegel ausgzeichnet sind. Das 1857 eröffnete Stammhaus von Neuhaus befindet sich nach wie vor in der eleganten Galerie De La Reine und erwartet Sie mit feiner belgischer Schokolade und anderen Köstlichkeiten.

    Chocolatier Neuhaus in Brüssel
    © Neuhaus

    Mary

    Seit der Gründung der Maison Mary durch Mary Delluc im Jahr 1919 kreiert diese Chocolaterie Schokolade auf Spitzenniveau. Die hohen Qualitätskriterien gelten sowohl für die Zutaten als auch für die Rezepturen und Verpackungen. Von Hand konfektionierte und in kunstvollen Schachteln verpackte Köstlichkeiten ergänzen das Sortiment, Namen wie „Evening Chic“, „Boîte anges“ (dt. Engelsschachtel) und „Princess“ versprechen wahrlich nicht zu viel. Auch die Inneneinrichtung und die Schaufensterauslagen dieser Schokoladen-Edelboutique sowie die Teestube bestechen mit außergewöhnlicher Eleganz. Neben der historischen Art-déco-Boutique in der Rue Royale unterhält Mary auch zwei schöne Filialen in den Galeries de la Reine und am Grand-Place.

    Chocolatier Mary in Brüssel
    © Marychocolaterie

    Pierre Marcolini

    In seiner Schokoladen-Boutique am Place du Grand Sablon bietet Pierre Marcolini seit 2001 handgefertigte, klassische Pralinen feil, wobei er ständig an seinen Rezepturen feilt, um das Beste aus den Kakaobohnen herauszuholen. Jedes Jahr reist er in die erlesensten Kakaoanbaugebiete zwischen Lateinamerika, Indonesien, Indien, Madagaskar und China. Dabei beherrscht der belgische Chocolatier italienischer Herkunft sämtliche Etappen der Schokoladenherstellung – von der Bohne bis zur Tafel – und setzt dabei stets auf Nachhaltigkeit. Geheimnis seiner besonderen Schokoladenkreationen sind auch seine edlen Zutaten von rosa Beeren aus Marokko über Pistazien aus dem Iran, Pfeffer aus Sichuan bis hin zu Zitronen aus Sizilien.

    Chocolatier Pierre Marcolini in Brüssel
    © pierre marcolini

    Wittamer

    Die Konditorei Maison Wittamer widmet sich seit 1910 der Konfektionierung süßer Köstlichkeiten. Seit 1985 bietet die Boutique am Place du Grand Sablon auch feine Pralinen an. Hergestellt wird alles in Handarbeit und mit höchsten Qualitätsansprüchen. Kleine Kostprobe gefällig? Da wären zum Beispiel die „Sumo“-Ganache mit Pistazien und Schokolade von der Elfenbeinküste, die „Tarragona“-Praline in Herzform mit Mandelcreme und Milchschokolade, die „Pavés de Bruxelles“ mit Praliné- und Karamellfüllung sowie die fast schon gesunden „Pleine santé“-Pralinen, die ganz ohne Zucker auskommen...

    Chocolatier Wittamer in Brüssel

    Laurent Gerbaud

    Der Chocolatier Laurent Gerbaud hält die handwerklichen Traditionen der belgischen Schokoladenkunst hoch und nimmt Sie mit auf eine Reise der erlesenen Köstlichkeiten und unerwarteten Geschmackserlebnisse. Seine feine Schokolade kombiniert er immer wieder mit süßen, herben oder exotischen Früchten und Gewürzen: Curry, jamaikanischer Pfeffer, Koriander, Chai-Tee, schwarze Oliven aus Taggiasche oder rote Beeren aus Persien… Als kleines Extra bietet er vegane Pralinen sowie Eis und Sorbets (darunter auch einige vegane Sorten). Dem Meister-Chocolatiers kann man in seinem offenen Atelier in voller Aktion über die Schulter blicken. In dem angeschlossenen kleinen Café auf dem Mont des Arts im Herzen von Brüssel können Sie sich quer durchs Sortiment probieren. Eine weitere Filiale finden Sie in der Nähe des Grand-Place.

    Chocolatier Laurent Gerbaud in Brüssel
    © dyod

    The Belgian Chocolate Makers

    Diese Chocolaterie wurde 2020 von der Italienerin Elisabetta gegründet, die es im Rahmen des Erasmus+-Programms nach Brüssel verschlagen hat. Gemeinsam mit ihren beiden Kollegen Patricia und Stéphane gründete sie ihre eigene Marke namens Chocomeli. Unter diesem Namen bietet sie von Hand konfektionierte Schokoladenspezialitäten an. Dabei arbeitet das Trio mit einem belgischen Konditor und Chocolatier zusammen, der die fair gehandelten Kakaobohnen höchstpersönlich auswählt und röstet. In ihrem Laden mit integriertem Schokoladenatelier, ganz in der Nähe des Mont des Arts, können Sie den Meistern bei der Arbeit zusehen und am besten gleich ihre Kreationen kosten: Schokolade, Schokoriegel und -figuren, Lutscher, aber auch Eis, Sorbets, Macarons und Waffeln.

    The Belgian Chocolate Makers in Brüssel
    © The Belgian Chocolate Makers SRL

    Vanessa Renard

    Seit 2018 kreiert Vanessa Renard mit viel Herzblut und feinem Gespür für vollendete Kompositionen Pralinen in außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen: Zitrusgelee, Früchte oder Gewürze wie Muskatnuss, Kardamom, Tonkabohne oder Timut-Pfeffer verleihen ihren Pralinen das gewisse Extra. Hinzu kommen glutenfreie, laktosefreie und vegane Leckereien, z. B. Erdnussriegel. Gefertigt werden all diese Köstlichkeiten auf traditionelle Weise in ihrem Atelier, wo Sie ihr über die Schulter blicken können. Die von ihr verwendete Schokolade stammt aus biologischem Anbau in Peru, Haiti, Madagaskar und Vietnam und ist fair gehandelt. Probieren können Sie all dies in ihrer Scholaden-Boutique im EU-Viertel in der Brüsseler Gemeinde Etterbeek.

    Chocolatier Vanessa Renard in Brüssel
    © Vanessa Renard

    Frederic Blondeel

    Der Chocolatier und Kaffeeröster Frederic Blondeel führt stolz eine lange Familientradition fort. Für die Herstellung seiner Schokoladenspezialitäten verwendet er feine Zutaten wie belgischen Spekulatius, Vanille aus Tahiti, Mandeln und Haselnüsse aus Sizilien oder Bio-Tee aus Japan. Antreffen können Sie ihn in seinem kleinen Schokoladenreich in der Gemeinde Koekelberg, das aus einem Laden, einer Rösterei, einem offenen Atelier und einer Kaffeebar mit Eiscafé besteht. Genießen Sie die Schokoladenkreationen in allen Formen und Farben… Tafeln, Riegel, Meeresfrüchte, Florentiner, Orangen, Gebäck, Schokoladenperlen... Auch Spezialwünsche werden hier erfüllt – so gibt es Schokolade ohne Zuckerzusatz und vegane Alternativen. Und selbstverständlich ist hier alles hausgemacht!

    Chocolatier Frederic Blondeel in Brüssel
    © Frederic Blondeel, röster-chocolatier

    MIKE&BECKY

    Das von einem deutschen und einem russischen Chocolatier betriebene MIKE&BECKY ist Schokoladengeschäft, -atelier und Café in einem. Besonderheit der Kreationen des Hauses ist die ausschließliche Verarbeitung von Single-Origin-Kakao und der geringe Zuckergehalt (verwendet wird ausschließlich Rübenzucker, während auf Zutaten wie Vanille, Sojalecithin oder Palmöl gänzlich verzichtet wird. Sämtliche Kakaobohnen stammen aus dem Direkthandel, bevorzugt werden Bio-Produkte. Die beiden Chocolatiers wählen die kostbaren Kakaobohnen persönlich aus und beherrschen sämtliche Etappen der Schokoladenkunst. Besuchen Sie das Atelier in der Gemeinde Uccle, wo Sie die beiden Meister bei der Konfektionierung ihrer Schokoladentafeln in Aktion erleben können. Eine Schlemmerpause können Sie in dem angeschlossenen Café einlegen, das köstliche heiße Schokolade serviert. Auch die Produktionsstätte in der Gemeinde Anderlecht kann besucht werden.

    Chocolatiers Mike & Becky in Brüssel
    © Laetizia Bazzoni

    Jérôme Grimonpon

    Jérôme Grimonpon ist ein französischer Chocolatier, der seit 2013 in seinem Geschäft in der Gemeinde Uccle die „hohe Kunst des Genießens“ hegt und pflegt. Sein Erfolgsrezept: kein Gramm Zucker zu viel, eigenhändige Röstung und Veredelung der Kakaobohnen und die Komposition einer eigenen Schokoladenkollektion. Jérôme Grimonpon setzt zudem auf Abwechslung und kreiert neben der Praline und dem Eis des Monats auch ein Gebäck des Tages. Sein handwerkliches Geschick zeigt sich eindrucksvoll in den filigranen Schokoladenskulpturen: Spiegeleier zu Ostern, Handtaschen oder Pumps zum Muttertag, Fahrräder, Tischtennisschläger... unwiderstehliche Kunstwerke der Chocolatiers-Kunst. Hinzu kommen Pralinen, Windbeutel, Eclairs und anderes Schokoladengebäck. Das offene Atelier gewährt faszinierende Einblicke in die in diesem Fall französisch angehauchte Chocolatierskunst.

    Chocolatier Jérôme Grimonpon in Brüssel
    © Jérôme Grimonpon

    Wem der Sinn nach noch mehr Schokolade steht, sollte einen Blick auf die vielfältigen Brüsseler Aktivitäten im Zeichen der Schokolade werfen... von Besichtigungen über Workshops bis hin zu Veranstaltungen und Gourmet-Parcours!