Das Berlaymont-Gebäude

Das kreuzförmig aufgebaute Berlaymont-Gebäude dient der Europäischen Kommission als Hauptsitz. Seine typische Sechziger-Jahre-Architektur wurde 1967 fertiggestellt.

Die vier asymmetrischen Hauptflügel und die darunterliegende Esplanade sind aufgrund der genialen Trägerstruktur, die sofort ins Auge sticht, relativ gut zugänglich. So steht nur die zentrale Achse mit dem Boden in Kontakt, während die verschiedenen Flügel über dem Boden zu schweben scheinen. Gefällt‘s Ihnen? Die Meinungen gehen auseinander, aber auf jeden Fall beeindruckt das Gebäude durch seine imposanten Dimensionen. 1995 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten in Angriff genommen, die 2004 abgeschlossen wurden.

Namensgebend für das Berlaymont-Gebäude war das Kloster Berlaymont (Couvent des Dames de Berlaymont), das 1625 an dieser Stelle von der Gräfin Marguerite de Lalaing, der Ehefrau von Florent de Berlaymont gegründet wurde. Die Nonnen mussten 1962 nach Argenteuil umziehen, nachdem der belgische Staat das Grundstück aufgekauft hatte.

Der benachbarte Schuman-Kreisverkehr bietet einen schönen Blick auf dieses herausragende Symbol der europäischen Präsenz in Brüssel und auch das neue Europa-Gebäude, der Hauptsitz des Europäischen Rates und des Rates der EU, kann von hier aus ausgiebig bewundert werden.

Praktische Infos

  • Rue de la Loi 200
    1049 Union Européenne - Commission