Kathedrale Saints Michel et Gudule

Die die auf einer Anhöhe erbaute Brüsseler Kathedrale Saints-Michel-et-Gudule ragt nach den städtebaulichen Veränderungen des Brüsseler Nordens im 20. Jahrhunderts wie ein Monument aus der Brüsseler Skyline hervor.

Ihre heutige Gestalt veranschaulicht deutlich die drei aufeinanderfolgenden Bauphasen im gotischen Stil. In Angriff genommen wurde der Bau der Kathedrale bereits im 13. Jahrhundert, doch fertiggestellt wurde sie erst zwei Jahrhunderte später. Besonders eindrucksvoll sind die Überreste der romanischen Stiftskirche sowie die prächtigen Fenster aus dem 16. Jh., die Apostelstatuen im Schiff, die Kanzel im Barockstil, der Schatz und die große Orgel.

Bei der Kathedrale handelt es sich um das wichtigste Gotteshaus der Stadt Brüssel, gleichzeitig dient sie als Sitz der Erzdiözese Brüssel-Malines, der höchstens Instanz der kirchlichen Hierarchie in Belgien. Desweiteren spielt sie eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen, geistlichen und kulturellen Leben der Stadt und des Landes, denn hier finden auch die wichtigsten Zeremonien der Königsfamilie statt (Trauerfeiern, Hochzeiten, so auch die Hochzeit des derzeitigen Königs Philippe etc.).