Parc Astrid

Der Bau des Parc Astrid ist eine der zentralen Etappen der Stadtentwicklung der Brüsseler Gemeinde Anderlecht. Seine Geschichte ist die Geschichte einer tiefgreifenden Veränderung von einem ehemals „bürgerlich“ geprägten ländlichen Gebiet hin zu einem großen Volksgarten. Damit einher ging auch der allmähliche Wandel des gesamten Viertels.

Eingeweiht wurde der Parc Astrid am 13. August 1911, bis 1928 wurde seine Fläche allmählich erweitert. 1926 betraute man den Landschaftsarchitekten Jules Buyssens mit der Gestaltung des Parks. Das hügelige Relief und der vorhandene Teich inspirierten Buyssens zu einem gestalterischen Konzept mit vielfältigen Perspektiven mit Blick auf das Wasser, die Insel, die Vegetation und die Tierwelt. Die Bäume und Büsche wurden mit gestalterischem Geschick auf den weitläufigen, gewundenen Rasenflächen angeordnet, wodurch sich dem Spaziergänger abwechslungsreiche Ansichten und Ausblicke bieten. In den 1950er-Jahren wurden verschiedene strukturelle Maßnahmen ergriffen, darunter der Bau des Pavillon Reine Fabiola (eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung), der Angelstelle und des Spielplatzes.
Heute befinden sich auf den 15 Hektar des Parks die Gebäude der Schule Athénée Théo Lambert und die Sportanlagen des Royal Sporting Club d’Anderlecht: das Stadion Constant Vanden Stock.

Ausstattung:
- Bänke
- Spielplätze (2 bis 12 Jahre)
- Wasserstelle

Praktische Infos

  • 1070 Anderlecht